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Projekte

Doppelte Dividende?
Beitrag des nachhaltigen Investierens zur Stabilisierung des Finanzmarkts

Projektleitung:
Prof. Dr. Stefanie Hiß
Projektbearbeitung:
Agnes Fessler, M.A., Gesa Griese, M.A., Sebastian Nagel, M.A., Daniela Woschnak, M.A.
Laufzeit: 01.04.2015 – 31.03.2018

Nachhaltiges Investieren stellt sich als eine mögliche Alternative innerhalb des Finanzsystems dar, da es anderen Rationalitäten und Logiken folgt als der konventionelle Finanzmarkt. Während auf dem konventionellen Finanzmarkt ein hoher Renditedruck, kurzfristige Anlagehorizonte und/oder eine Fokussierung auf finanzielle Kennzahlen vorherrschen, orientiert sich das nachhaltige Investieren auch an damit konfligierenden Logiken. So sind beim nachhaltigen Investieren auch nicht-finanzielle Kriterien sozialer, ökologischer oder ethischer Natur und eine langfristige Orientierung maßgebend.

Das Projekt zielt auf die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern das nachhaltige Investieren zu einer »Doppelten Dividende« führen kann, die nicht nur Anlegern Renditen beschert oder Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit anregt, sondern auch eine positive Wirkung auf den Finanzmarkt selbst und dessen Stabilität bzw. Resilienz hat. Dazu untersuchen wir, wodurch sich die institutionellen Logiken des nachhaltigen Finanzmarkts in verschiedenen Bereichen im Vergleich zu denen im konventionellen Segment auszeichnen.

Unser Forschungsinteresse richtet sich dabei unter anderem auf:

  • das Bankwesen,
  • Altersvorsorge-Anbieter,
  • Accounting- und Reporting-Initiativen,
  • die Divestment-Bewegung,
  • Nachhaltigkeits-Ratingagenturen und
  • nachhaltige Städte.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
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